Jeder von uns trägt ein “inneres Team” in sich: Unterpersönlichkeiten und Nebenpersönlichkeiten - kurz: Persönlichkeitsanteile, deren “unerhörte Geschichte” jederzeit angetriggert werden kann, so dass unser “innerer Chef” mitunter aufhört Souverän des eigenen Denkens, Fühlens und Handelns zu sein. Das sind die Momente, in denen es uns schwer fällt, das zu tun, worauf es eigentlich ankommt.
Die Modelle des ROMPC® können dabei helfen, diese Persönlichkeitsanteile zu identifizieren und so zu behandeln, dass die Mitglieder unseres inneren Teams zu Supportgebern unserer Gesamtpersönlichkeit werden. Und zwar so, dass wir gegenwärtige Herausforderungen erfolgreich meistern können.
Der Körper als Spiegel der Seele.
ROMPC® im Umgang mit psychosomatischen Störungen
Verletzungen und Traumatisierungen, die wir erleiden, hinterlassen ihre Spuren im limbischen System unseres Gehirns. Der “unkontrollierbare Stress”, der mit diesen Kränkungen gewöhnlich einher geht, versetzt das limbische System in eine chronische Alarmbereitschaft.
Die seelischen Anspannungen, die hiermit verbunden sind, finden früher oder später ihren Niederschlag in Spannungszuständen des Körpers. Körper und Seele sind eine psycho-somatische Einheit. Wenn es uns gelingt, die Sprache des Körpers zu entschlüsseln, mit der er uns sagt, dass ihm etwas fehlt bzw. dass er krank ist, finden wir wertvolle Ansatzpunkte für die ROMPC®-Behandlung und können Körper und Seele limbisch von alten Belastungen befreien.
Supervision • Training • Theorie • Selbsterfahrung
ROMPC®-Beziehungsdiagnostik.
Störungen erkennen und behandeln
"Wir sind durch Beziehung krank geworden, also werden wir auch durch Beziehung wieder gesund” gehört zu den Grundannahmen des ROMPC®. Unterschiedliche seelische Störungen und Erkrankungen werden deshalb vor dem Hintergrund verletzter Beziehungsbedürfnisse als “Beziehungsstörungen” verstanden. In Abhängigkeit von dem spezifischen Störungs- und Krankheitsbild sind deshalb auch spezifische ROMPC®-Behandlungsansätze erforderlich, wenn es darum geht, Heilungs- und Wachstumsprozesse bei Patienten oder Klienten anzustoßen. Dies gilt in den therapeutischen und außertherapeutischen Anwendungsfeldern des ROMPC® gleichermaßen.
Der medizinische Krankheitsbegriff, der in den gängigen Diagnoseschlüsseln Eingang gefunden hat, ist überwiegend symptom-orientiert und kann die Beziehungsdynamik der seelischen Störungen und Krankheiten nicht wirklich erfassen.
In dieser Update-Veranstaltung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Einführung in die traditionelle psychiatrische Krankheitslehre sowie die Philosophie der ROMPC®-spezifischen Beziehungsdiagnostik.
An Fallbeispielen wird gezeigt, wie sich die Beziehungsdiagnostik des ROMPC® von den genannten traditionellen Diagnoseverfahren unterscheidet und wie dieser beziehungsanalytische Diagnoseansatz geeignete Ansatzpunkte für die ROMPC®-Behandlung bietet.
Supervision • Training • Theorie • Selbsterfahrung