Nachsorgende Trauerbegleitung von Angehörigen für ...
● BestatterInnen
● TrauerrednerInnen
● AltenpflegerInnen
● Krankenschwestern und Krankenpfleger
● HospizmitarbeiterInnen
● SeelsorgerInnen
TrauerbegleiterIn
Sterben und Tod bringen nicht nur das äußere Leben aus dem Gleichgewicht, sondern auch die innere Balance
der Gefühle.
Die Unabänderlichkeit des Todes bringt die betroffenen Hinterbliebenen in einen Ausnahmezustand, in dem die üblichen Strategien, das Leben zu meistern, versagen. Das Spektrum dieses Ausnahmezustandes reicht von übertriebenem Aktionismus bis einsamem Rückzug, von heftigsten emotionalen Ausbrüchen bis zum Einfrieren aller Gefühle.
Alle Berufsgruppen, die mit Hinterbliebenen zu tun haben und die Betroffene in ihren Trauerprozessen begleiten wollen, werden immer wieder mit diesen Ausnahmezuständen konfrontiert. Hier ist ein besonderes Wissen gefragt, um als TrauerbegleiterIn Trauernde professionell zu unterstützen, die Krise der Trauer erfolgreich zu bewältigen.
TrauerbegleiterInnen verfügen über eine spezifische beraterische Kompetenz und nutzen im Sinne ihrer eigenen Psychohygiene wirksame Techniken, umeigenen Stress im Umgang mit Sterben und Tod zu managen und selbst
in Balance zu bleiben. Mit diesem Wissen sind sie ebenfalls in der Lage Kollegen im Bereich Notfallintervention zu beraten und zu unterstützen.
Trauer als limbische Krise
Die Konfrontation mit der Endgültigkeit des Todes weckt Gefühle der Ohnmacht - und zwar unabhängig davon, ob diese Gefühle gespürt, bekämpft oder verleugnet werden.
Diese Ohnmacht generiert unkontrollierbaren Stress und hinterlässt Spuren innerhalb des limbischen Systems im menschlichen Gehirn. Wenn sich das limbische System durch die erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen in Aufruhr befindet, ist die Person neurobiologisch alarmiert: Ratschläge, die auf guten Einsichten beruhen, greifen nicht mehr; psychosomatische Beschwerdebilder können auftreten; der Zugriff auf die eigene Ressourcen ist blockiert; und ein auf Zukunft hin ausgerichtetes, lösungsorientiertes Verhalten ist kaum noch möglich. Der Trauernde befindet sich in einer limbischen Krise.
Wenn dieser limbische Alarmzustand länger anhält oder chronifiziert wird, dann geraten Trauerprozesse ins Stocken. Es bewegt sich nichts mehr.
ROMPC® Trauerbegleitung
ROMPC® TrauerbegleiterInnen verfügen über neurobiologisch fundierte Methoden, um trauerbedingte Blockierungen innerhalb des limbischen Systems zu erkennen und nachhaltig aufzulösen. Sie helfen den Trauernden dabei, den Schmerz der Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich der Zukunft neu zuzuwenden.
Ausbildung und Zertifikat
Die Ausbildung umfasst fünf Module à zweieinhalb Tage.
Die TeilnehmerInnen erhalten nach einem erfolgreichen Abschlusskolloqium ein Zertifikat, das Sie dazu berechtigt, den Titel "ROMPC®-TrauerbegleiterIn" zu führen.
Themenschwerpunkte
● Trauer als limbische Krise
● Heilsame Beziehungsgestaltung in der Trauerbegleitung
● Trauerblockaden lösen
● Kreative Leitung von Trauergruppen
● Marketing und Vertrieb der Trauerbegleitung
Terminübersicht
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